Sonntag, 8. Oktober 2023

Die Filme des Flugs

Es waren nicht allzu viele neue Filme seit dem Flug in die USA. Daher ist die Auswahl eher gering. Zudem hatten wir einen Turbo, sodaß wir nur 7 Stunden geflogen sind.

  • Indiana Jones and the Dial of Destiny: Ein völliger Bruch mit der Story-Line seit dem letzten Teil. Ich dachte mir schon, das ist blöd. Aber hey, sie erklären alles und der Bruch ergibt Sinn. Der Teil ist ein wenig ernster als die letzten Teile, aber ein würdiger Indi Abschluß (auch wenn es jederzeit weitergehen könnte). Mit Werbung und Abspann fast 3 Stunden.
  • Mafia Mamma: Könnte eine nette Komödie werden, wo eine unterdrückte FRau zur Mafia Bossin wird. Ist aber einfach nur unendlich langweilig. Nach 20 Minuten habe ich zu skippen angefangen, aber es wurde nicht besser.
  • About a boy: Die Serienumsetzung des Hugh Grant Films. Die ist wirklich gelungen, auch wenn sie nur 2 Seasons geschafft hat. Am Flugzeug waren die ersten 6 Folgen zu haben, jetzt muß ich wohl den Rest auf die 33 produzierten Folgen suchen gehen.

Der Heimreisetag

Die Nacht war kalt, aber es war sonnig und klar bei 4°C. The winter is here.

Nach dem hervorragenden Abschiedsdinner und M3egan als Abendfilm war die Nacht kurz. Nach einem wieder hervorragenden Frühstück hieß es schon Abschied nehmen und wir saßen im vollgepackten Auto. In Kankakee holte ich mir noch ein Sandwich vom Walmart, weil das Essen bei Austrian kann auch voll in die Hose gehen. Da haben wir auch gleich noch einmal voll getankt, $3,42 die Gallone war sehr billig.

In Chicago gab es ein paar mal trotz des Samstags Stau, es war aber absolut nicht schlimm (auch ohne toll roads).

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Noch einmal kurz vor dem Flughafen eine Gallone nachgetankt und zur Autorückgabe. Die Beschilderung ins Haus ist super, aber die Endeinfahrt ist nicht zu finden, weil nur als Subtext zu Hertz angeschrieben. Also eine zweite Runde. Eine echte Rückgabe gibt es nicht, man läßt das Auto stehen und bekommt angeblich eine E-Mail. Die ist aber Tage später noch nicht aufgetaucht. Dafür war der Transfer mit der selbstfahrenden Bahn super einfach, mit dem Lift zum Checkin und schon standen wir vor dem AUA Schalter. Sie haben das Gepäck ohne Fragen angenommen und das war es auch schon. Nur die Sicherheitskontrolle ist an dem Terminal das pure Chaos (3 Lanes ohne Markierung gehen auf eine Zusammen, …) aber nach einer guten halben Stunde Schlangestehen ist auch das vorbei. Das Terminal selbst ist jetzt fertig gebaut/renoviert und wir haben die Wartezeit bis zum Einchecken bei Dunkin verbracht. Inkl. hervorragendem Internet.

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Der Einstieg war fast eine ¾ Stunde verspätet, Leute waren wieder dumm beim Einsteigen und wir sind daher auch mit der ¾ Stunde Verspätung abgeflogen. Das Wetter war trotzdem schön sonnig.

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Schnell kamen Wolken und dann war es auch schon dunkel. Wir hatten extremen Rückenwind (knappe 1100km/h über Boden) und waren schnell aber auch wacklig unterwegs. Ich habe mein Abendessen an Astrid gespendet und war mit meinem Sandwich glücklich. Erst kurz vor der Landung ging die Sonne auf.

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Im Gegensatz zu den 3 Stunden auf das Gepäck warten in Chicago, war es in Wien in unter 15 Minuten da. Wir haben das Gepäck geschnappt und draußen hat schon Christina auf uns gewartet. Ich habe uns selbst heimgefahren, ging nach dem Auspacken gleich in CZ einkaufen und damit war der Urlaub wirklich zu Ende.

Samstag, 7. Oktober 2023

Die Tage in Gifford und Champaign

Wir kamen bei wunderbarem sonnigen Wetter in Gifford an und haben den Rest des Tages mit Auto ausräumen verbracht. Der nächste Tag begann wieder sonnig und eine Bananenspinne begrüßte uns an der Garage.

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Astrid wollte noch unbedingt Sachen einkaufen, Hobby Lobby ist da ein Kandidat. Die haben auch Christbaumkugeln für Emos. Chinesen stellen nicht nur Filterbälle für Pools her, wenn die größer sind, kann man die als indoor Schneebälle verkaufen.

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Am Walmart Parkplatz haben wir eines der nur mehr 5 Wienermobils gefunden. Oscar Mayer macht immer noch Werbung für seine Würstchen mit den entsprechenden Fahrzeugen. Frank hat uns dann später den Oscar Mayer Wiener song gelernt.

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Am Nachmittag sind wir mit Astrid’s Großmutter zu Curtis Orchard gefahren. Ein wenig Pumpkin gucken und Cider kaufen. Der Pumpkin Patch wird leider auch nicht mehr so wie er einmal war.

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Am nächsten Tag hieß es schon Abschied nehmen und wir sind zu Frank übersiedelt.

Natürlich gibt es auch da Optionen zum Shoppen. So kann ich jetzt z.B. berichten, daß die langsam aufgetauchten Zwerge scheinbar ur toll sind, weil sie mit keiner Religion was zu tun haben und man sie für quasi jedes fest entsprechend designen kann.

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Ein kleiner Snack bei Portillos geht natürlich immer. Wenn ich da an ältere Berichte zurückdenke, wie kompliziert es da war, Innenfotos zu machen. Und jetzt macht es das Handy im basic-Mode…

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Weil Astrid’s Großmutter noch Sachen von uns gefunden hat, sind wir natürlich noch mal nach Gifford gefahren. So einfach geht das nicht Smile Und da es wie angekündigt immer kühler wurde, gab es einmal kein BBQ bei Frank, aber auch hervorragendes Dinner. Am letzten Urlaubstag hat sich Frank dann noch etwas ganz Spezielles für Astrid einfallen lassen: Der große Pumpkin Patch von Arthur. Wir sind gleich am Vormittag hingefahren, denn am Nachmittag sollten sich wieder Wolken rumtreiben. Und das Wetter war tatsächlich perfekt. Der Garten blüht noch zu einem Großteil und Tiere gibt es auch.

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Natürlich spielen auch Pumpkins eine Rolle und es gibt genug Foto Opportunities.

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Die alte Schule kann man besichtigen.

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Und sie sind kreativ mit Strohballen.

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Trotz des kalten Wetters sind noch Schmetterlinge unterwegs.

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Neben den Mazes (zum Teil gegen Eintrittspreis) sind auch Pumpkin Figuren zu sehen.

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Und nicht zu vergessen der Kinder-Garten und die Schreck Höhlen.

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Insgesamt ein wunderschöner Pumpkin Patch mit Eintritt, wo aber Essen und Pumpkins extrem teuer sind.

Am Abend kam Rick vorbei und wir hatten ein gemeinsames Abschiedsdinner mit Frank’s Pork and Gravy Sandwiches und M3egan war als Abendfilm angesagt. Und wenn man schon beim M3gan Thema ist, hat uns Frank ‘Talking Tina’ gezeigt.

Lösung für das Kunstquiz

Kunst ist ganz offenbar doch etwas sehr Individuelles. Daher gab es einige sehr verschiedene Lösungsvorschläge:

  • Paul denkt, es ist ein Fisch
  • Regina erkennt darin: Der Helm eines Radfahrers nach einem Unfall
  • Claudia sieht: Sieht aus wie eine Axt oder ein Knochen...
  • Georg sieht es noch genauer: Fluss der unter eine Brücke durch rinnt (die weiße Schlangenlinie ist eine Straße, also die Zufahrt zur Brücke)
  • Frank meint, es sieht aus wie das Grabmal von Orson Welles.
  • Und Martin ist ganz ausführlich: Kunst! Wenn ich das vom Schatten her richtig sehe dann ist das Ding - verzeih, die Kunst - nicht an der Rückwand befestigt sondern steht von der Wand ab und ist eher dreidimensional? Das heißt der "weiße Streifen" ist eigentlich kein Streifen sondern ein Loch und das rostfarbene Ding steckt in der Platte drin? Falls das so sein sollte sieht es für mich aus wie eine Axt oder eine Sichel oder ein handwerkliches Schneidewerkzeug oder sowas aus das in irgendwas reinschneidet - hätte am Anfang kurz an Leder oder so gedacht, aber da der (vermutlich absichtliche) Rost das ganze blutig aussehen lässt tippe ich auf entweder irgendwas mit Mord oder mit Metzgerei - und da es contemporary aussieht ist die Story die damit erzählt werden soll bestimmt irgendwie eine Kritik am einen oder am anderen

Und damit hat Paul gewonnen, denn es ist ein Wal. Die Story ist nicht umwerfend spannend, aber:

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Und damit geht es morgen leider schon nach Hause. Wobei, es ist zwar sonnig, aber wie Frank sagt: winter is coming.

Donnerstag, 5. Oktober 2023

Kunstquiz

Wir alle wissen, Kunst ist eine eigene Sache. Im Missouri Botanical Garden, haben sie nun Kunstwerke, die eine Story erzählen. Hier ein Beispiel. Ich wäre schon stolz, wenn jemand das ‘Ding’ erkennt. Ideen?

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Lösung für das Quiz der hübschen Namen

Regina glaubt, sweetend tea

Georg gerät da eher in eine Glaubenskriese. sweet tea ohne zucker heisst: "sweet tea without sugar" oder "sugarfree sweet tea". ...wobei "sweet tea" ohne Zucker wohl einfach nur "tea" ist ... hmmmmm

Genau solche Gedanken hatten wir auch, aber die reale Lösung ist unkreativ:

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Mittwoch, 4. Oktober 2023

Missouri Botanical Gardens (St. Louis)

Noch einmal den Garten bei super schönem Wetter ansehen, bevor die Runde zu Ende geht.

Wir hätten auch in den (gratis) Zoo gehen können, aber wir hatten nun schon2 Zoos. Und wir lieben den botanischen Garten. Also doch in den Garten. Da es Astrid’s Bein nach dem vielen Hatschen nicht besser ging und ich sie nicht am Eingang absetzen wollte, haben wir ein Elektromobil gemietet. Astrid war es anfangs peinlich, aber in dem Fall war es Elektromobil oder den Garten nicht sehen. Lustig ist, daß sich die Leute auf solchen Mobilen gegenseitig zuwinken. So wie die Motorradfahrer auf der Straße.

Letztes Jahr war großer Umbau angesagt, dieses Jahr waren sie fertig. Überraschend schnell haben sie den neuen Eingang wieder bepflanzt.

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Am letzten Tag der Runde wurde ich übermütig. Ich habe meine ‘echte’ Kamera im Auto gelassen und bin nur mit dem Handy losgelaufen. Ich habe das arme Ding gequält, aber ich habe es auch absolut nicht bereut. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Gleich am Eingang das historische Glashaus.

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Dann schon die erste Biene auf einer Blume. Ganz im Gegenteil zu meinem 1 II Sony, kann das 1 V auch solche Dinge wirklich gut erwischen.

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Bei Lichtkontrasten übertrifft das 1 V meine RX10IV Kamera. Da brauche ich keine RAW-Aufnahmen manuell nachbelichten, da kommen die Fotos gleich passend raus.

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Im Garten der Sinne kamen die nächsten Bienen zu einem Portrait.

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Kurz ein Blick auf das Climatron mit seinen Reflexionsteichen…

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bevor es mit einem Schwenk zum Rosengarten ging.

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Ich mußte Astrid überreden mit dem Elektromobil ins Climatron zu fahren, aber auch dort hat sie (ältere) Kameradinnen gefunden.

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Das Wüstenhaus ist, obwohl die Wiedereröffnung groß für 2023 angekündigt wird, immer noch zu und sieht genauso leer wie letztes Jahr aus. Also weiter zum Homegardening Center. Da durfte ich das erste Foto von Astrid machen.

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Das Center regt wieder zum Versuch der Nahaufnahmen mit dem Handy an. Ich war wieder sehr zufrieden.

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Damit ging es auf die Runde des asiatischen gartens. Offenbar haben sie ein echt großes Waserlinsenproblem, denn ganze Wasserflächen sind durchgängig überwachsen. Auf der Kameraseite war ich von der Fähigkeit zum Aufnehmen von hohen Kontrasten begeistert. Das wäre sonst nur mit Belichtungsreihen oder extremen RAW Nachbearbeitungen gegangen.

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Wenig überraschend konnte mir Astrid nicht überall hin folgen, dafür wäre sie bei Vollgas definitiv schneller als ich gewesen.

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Das Wetter mußten wir (mit einem kalten Getränk aus dem Automaten) auf uns einwirken lassen.

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Nach der Runde kommt man wieder zum Homegardening Center und ich mußte da noch mit der Kamera spielen.

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Wer hätte sich vor ein paar Jahren nicht über seine Digitalkamera gefreut, wenn sie solche Fotos gemacht hätte. Jetzt ist es ‘nur’ ein Handy.

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Auch im Wald zu den formellen Gärten gibt sich das Handy keine Blöße.

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Altmodische formelle Gärten wurden ganz offensichtlich nicht zum Befahren mit Elektromobilen erdacht. Da hat Astrid geschwitzt.

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Während Astrid das Elektromobil zurückgegeben hat, bin ich noch ‘mit der Kamera spielen’ gegangen.

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Und dann mußten wir uns schon auf den ‘Heimweg’ machen. Einerseits sollten wir froh sein, daß wir dieses Jahr fast nur sonnige Tage hatten, andererseits, wer will bei so einem Wetter heimfahren? Den Schock mußten wir bei Portillos verdauen.

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